大学.xyzzy.de - Java, Liste P – Sommersemester 2005

© 2006 Robert Klein

Hier finden Sie Hilfen und Links zur Veranstaltung "Java" die Prof. Panitz während des Sommersemesters 2005 an der FH leitet.

Inhalt

Literatur und Links
Einrichten der Umgebung
Die ersten Praktikumsstunden
Eine kurze Einführung in JavaDoc

Literatur und Links

Die Veranstaltung basiert auf dem von Herrn Panitz auf seinem Internetauftritt veröffentlichten Skript. Es gibt daher kein im Buchhandel erhältliches Buch auf das sich die Vorlesung stützt. Ich empfehle, die folgenden Literaturempfehlungen vor einem Kauf erst in einer Buchhandlung einzusehen.

Literatur

Beim Durchsehen in der Buchhandlung hat das Buch "Programmieren mit Java" von Reinhard Schiedermeier, erschienen Pearson Studium Verlag, einen guten Eindruck gemacht. In diesem Werk wird gut auf die Version 5 von Java 2 eingegangen.

Großer Beliebtheit erfreut sich das Buch "Java ist auch eine Insel" des Galileo Computing Verlags. In der vierten Auflage wird ebenfalls die in der Veranstaltung verwendete Version 5 von Java 2 SE behandelt. Es ist mit über 1400 Seiten recht gewichtig. Erfreulicherweise hat der Verlag das Buch auch ins Internet gestellt. Sie können es online lesen oder auf den eigenen Computer herunterladen.

Das "Handbuch der Java-Programmierung" von Guido Krüger, erschienen bei Addison-Wesley, hat, wie auch "Java ist auch eine Insel" den Vorteil, daß es im Internet erhältlich ist. Genauso teilt es aus meiner Sicht den Nachteil der Dicke, hier mit etwa 1300 Seiten. Online kann es unter der Adresse http://www.javabuch.de/ heruntergeladen werden.

Das Buch "Das Einsteigerseminar Objektorientierte Programmierung in Java" von Alexander Niemann wurde von einem Studenten im Praktikum des Wintersemesters 2004/05 sehr gelobt. Es fordert nur geringe Voraussetzungen, die mit den Erfahrungen des C-Praktikums im ersten Semester gegeben sein sollten. Im Verlauf des Buches wird Java Schritt für Schritt erklärt und anhand von Aufgaben erklärt. Ein großer Nachteil dieses Buches ist, daß die neue Auflage nicht auf die verwendete Java-Version eingeht.

Links

Einrichten der Umgebung

In den Linux-Pools der FH ist Java 2 SE Version 5 bereits installiert. Damit Sie es verwenden können, müssen Sie noch zwei Umgebungsvariablen setzen. Die eine Variable ist JAVA_HOME, der Sie den Wert /opt/jdk1.5.0 geben. Die zweite ist die Pfadvariable, deren aktuellen Wert Sie dahingehend verändern, daß der Pfad zum Programmverzeichnis der Javainstallation dem bisherigen Pfad vorangestellt wird: /opt/jdk1.5.0/bin:${PATH}.

Damit Sie diese Einstellungen nicht immer neu vornehmen müssen, schreiben Sie die entsprechenden Anweisungen am besten fest in die Datei .bashrc in Ihrem Heimatverzeichnis. In dieser Datei finden Sie einen Abschnitt:

-------- 8>< -------- 8>< -------- 8>< -------- 8>< --------
  USERPATH=.

  # mergen der einzelnen settings
  export PATH=$LOCALPATH:$NPATH:$XPATH:$TOOLPATH:$USERPATH
  export MANPATH=$NMAN:$XMAN:$LOCALMAN

-------- 8>< -------- 8>< -------- 8>< -------- 8>< --------

Diesen Abschnitt ändern Sie wie folgt (Die Änderungen sind blau geschrieben):

-------- 8>< -------- 8>< -------- 8>< -------- 8>< --------
  USERPATH=.
  
  # Java settings
  export JAVA_HOME=/opt/jdk1.5.0
  JAVAPATH=/opt/jdk1.5.0/bin

  # mergen der einzelnen settings
  export PATH=$JAVAPATH:$LOCALPATH:$NPATH:$XPATH:$TOOLPATH:$USERPATH
  export MANPATH=$NMAN:$XMAN:$TOOLMAN:$LOCALMAN

-------- 8>< -------- 8>< -------- 8>< -------- 8>< --------

Jetzt brauchen Sie die Variablen nicht mehr nach jedem Anmelden per Hand anpassen, sondern können Java sofort verwenden.

Wenn Sie Java bei sich zu Hause unter Windows verwenden, müssen Sie ebenso die Variable JAVA_HOME setzen und die Variable PATH entsprechend ändern. Um unter Windows die Umgebungsvariablen zu setzen, gehen Sie in die Systemsteuerung, wählen dort System und gehen dann auf die Karteikarte Erweitert. Da finden Sie eine Schaltfläche Umgebungsvariablen. Wenn Sie sie betätigen, bekommen Sie ein Fenster, in dem Sie neue Umgebungsvariablen setzen und bereits bestehende ändern können.

Die ersten Praktikumsstunden

Hier werden einige Fragen beantwortet, die während der ersten Praktikumsstunden auftreten.

Was ist der Zusammenhang von Klassennamen und Dateinamen?

Wenn der Javaübersetzer eine Klasse übersetzt, so bekommt die Zieldatei den Namen der Klasse mit eine angehängten ".class". Das erscheint am Anfang etwas verwirrend, besonders da wir in C++ eine andere Erfahrung gemacht haben. Wenn wir jedoch unsere Quelldateien ebenfalls mit dem Klassennamen versehen, dann haben wir einen klaren Zusammenhang zwischen den Namen der Quell- und Bytecodedateien und der Klasse die darin implementiert ist.

Der Artikel Managing Source and Class Files im Javatutorial von SUN erklärt diese Zusammenhänge noch einmal.

Eine kurze Einführung in JavaDoc

Hier ist noch eine kurze Einführung in JavaDoc, die Sie bei den ersten Schritten in JavaDoc unterstützen soll.

Unter der Adresse http://java.xyzzy.de/tools/index.html habe ich zwei JavaDoc-kommentierte Klassen hinterlegt. Die eine, SystemInReader.java, enthält drei statische Methoden, um int, double und Strings von der Konsole einzulesen, indem ein Kommando der Form int i = SystemInReader.readInt() verwendet wird. Die zweite, Pair.java, kann Paare von vorgegebenen Objekten (hier werden Generics verwendet) speichern, wobei die zu speichernden Objekttypen das Interface Comparable implementieren müssen. Diese Eigenschaft wird verwendet, um für Pair.java Comparable zu implementieren. Dadurch können Pair-Elemente in sortierte Mengen, wie etwa TreeMaps eingefügt werden.

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